19 August 2013 - 19:30
20 000 syrische Kurden nach Nordirak gefluechtet

In Folge der zunehmenden terroristischen Angriffe auf die Bevoelkerung im Norden Syriens sind rund 20 000 syrische Kurden innerhalb von zwei Tagen in den Irak gefluechtet.

Wie al-mayadeen berichtete, sind die meisten Fluechtlinge Frauen, Kinder und aeltere Menschen.

Aufgrund der zunehmenden Auseinandersetzungen zwischen bewaffneten Gruppen, die der al-Kaida zugehoeren und den Buergerkomitees zur Verteidigung der Kurdengebiete in den syrischen Provinzen al-Hasakah und al-Raqqa, sind diese Menschen in den Irak gefluechtet. Die UNO hat die ersten Fluechtlingslager in der Naehe von Erbil, dem Zentrum der Autonomen Kurdenregion  im Irak eingerichtet. Die Regierung der Autonomen Kurdenregion im Irak beabsichtigt einen Teil der Fluechtlinge in die Provinz Sulaimaniyya zu verlegen. Der hohe Fluechtlingskommissar der UNO hat berichtet, dass allein am Samstag 10 000 Menschen ueber die Grenze nach Irak gekommen sind. Am vergangenen Donnerstag waren schon einmal rund 7 000 Kurden aus Syrien in den Irak gefluechtet.